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Zahngesundheit: Was braucht‘s wirklich?

Sara

Schöne Zähne wirken nicht nur attraktiv auf andere, sie sind auch Ausdruck der Gesundheit. Ein strahlend weißes Lächeln kommt aber nicht von selbst, sondern ist das Ergebnis einer gründlichen Zahn- und Mundhygiene. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier.

Richtig Zähne putzen

Der Grundstock für gesunde Zähne wird mit dem täglichen Zähneputzen gelegt. Dabei sollten Sie sich an die 2×2 Formel halten: Mindestens zweimal täglich für jeweils zwei Minuten. Dabei kann zwischen elektrischer oder Handzahnbürste gewählt werden.

Elektrische Zahnbürsten haben den Vorteil, dass sie die richtige Putzbewegung und -Zeit schon vorgeben. Bleiben Sie für ein paar Sekunden auf einem Zahn und “wandern” Sie dann zum nächsten. Anders als bei der Handzahnbürste müssen Sie keine rotierende Bewegung ausführen. Vergessen Sie nicht die Zahnfleischränder zu putzen. Wenn jedoch zu fest gedrückt wird, kann es zu Schäden des Zahnschmelzes kommen.

Bei Handzahnbürsten ist die richtige Bewegung wichtig: Legen Sie dazu die Zahnbürste im 45°-Winkel an die Zähne an und beginnen Sie vom Zahnfleisch Richtung Zahn in kreisenden Bewegungen zu putzen. Übrigens: Für Kinder gibt es spezielle Kinderzahnbürsten, die einen kleineren Bürstenkopf und einen größeren Griff haben.

Die passende Zahnpasta sorgt dafür, dass Plaque und schädliche Bakterien von der Zahnoberfläche auch wirklich entfernt werden. Je nach Bedürfnis können Sie Zahncremes mit weiteren Funktionen, wie Kariesprophylaxe, Paradontitis-Verhinderung, erfrischende Wirkung oder Aufhellung der Zähne kaufen.

Wenn Sie sich unsicher sind, welche Zahnpasta zu Ihnen passt, fragen Sie Ihren Zahnarzt. Gerade im Bereich Zahnaufhellung sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt sprechen, da der Zahnschmelz angegriffen werden kann.

Ohne Zahnseide geht’s nicht

Haben Sie’s gewusst? Nicht einmal zwei Drittel der Zahnoberfläche putzen wir mit der Zahnbürste. Denn an die Zahnzwischenräume kommt sie nicht ran – auch wenn es Zahnbürsten mit besonderen Bürsten gibt, die das Reinigen der Zahnzwischenräume ermöglichen sollen, sind sie kein Ersatz für die Zahnseide.

Damit alle Speisereste entfernt werden können, empfiehlt es sich Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen zu verwenden. Andernfalls besiedeln Bakterien den ungeputzten Zahnzwischenraum und bilden einen dichten Belag – auch Plaque genannt. Wird er nicht entfernt, verkalkt er innerhalb von nur wenigen Tagen und wird zum Zahnstein, den kann auch die Bürste nicht mehr beseitigen. Im weiteren Verlauf entstehen Zahnkrankheiten wie Karies, Zahnfleischentzündungen oder Paradontitis.

Damit Ihre Zähne gesund bleiben, sollten Sie nach jedem Essen oder zumindest einmal täglich zur Zahnseide greifen. Achten Sie darauf, dass Sie die Zahnseide nicht nur durch die Zwischenräume ziehen, sondern diese auf und ab bewegen.

Wenn Sie beim Verwenden der Zahnseide und/oder Bürste unter Zahnfleischbluten leiden, ist im Normalfall Ihr Zahnfleisch entzündet. Putzen Sie daher besonders gründlich und verwenden Sie weiterhin die Zahnseide, nur so können Sie der Entzündung entgegenwirken. Werden die Beschwerden nicht besser, suchen Sie Ihren Zahnarzt auf. Tun Sie nichts dagegen, steigt das Risiko an Paradontitis zu erkranken.

Das Finish: Mundspülung

Man unterscheiden zwischen Mundwasser, dessen Konzentrat nur verdünnt zum Einsatz kommt, und Mundspülung. Zweiteres enthält tatsächlich auch eine vorbeugende oder heilende Wirkung. Mundwasser hingegen erfrischt nur den Atem.

Nachdem Sie durch das Zähneputzen und den Gebrauch von Zahnseide die Essensreste vom Zahn gelöst haben und durch Ausspülen schon den Großteil beseitigt haben, werden durch die Mundspülung weitere Bakterien entfernt. Zusätzlich hemmt sie die Bildung von neuem Zahnbelag.

Heutige Mundspülungen sind wahre Wundermittel – traut man der Werbung. Doch alleine angewendet (ohne davor die Zähne zu putzen und die Zahnseide zu nutzen), sind sie lang nicht so produktiv. Denn wie beim Putzen im Haushalt löst sich der Dreck besser, wenn Sie zuerst mechanisch vorschruppen und nicht einfach Putzmittel über die Fläche schütten.

Vorsorge ist besser als Nachsicht

Ihren Zähnen geht’s gut, sie putzen fleißig und haben keine Beschwerden?! Trotzdem sollten Sie ein- bis zweimal jährlich zum Zahnarzt gehen.

Besonders die regelmäßige professionelle Zahnreinigung hilft Ihre Zähne gesund zu halten. Außerdem können durch die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen Veränderungen Ihrer Zahn- und Mundgesundheit frühzeitig erkannt und behandelt werden – ganz ohne Schrecken.

Sie leiden unter Zahnschmerzen? Gehen Sie zum Zahnarzt. Denn je früher Sie hingehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Behandlung schmerzfrei ablaufen kann.

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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