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Wasser im Ohr: So gibt’s kein böses Erwachen nach dem Schwimmbadbesuch

Anja

Viele von uns kennen sie: lästige Ohrenschmerzen nach dem Badegang. Wie Sie dagegen vorgehen können und was Sie vorbeugend unternehmen können, haben wir für Sie zusammengefasst.

Wie entstehen Ohrenschmerzen?

Wenn nach dem Schwimmbadbesuch akute Ohrenschmerzen auftreten, spricht man auch von einer Badeotitis. Die Ursache dafür ist meist eine Reizung oder Irritation des Gehörgangs. Denn durch das Baden kann Wasser im Ohr verbleiben, welches die empfindliche Haut des äußeren Gehörgangs aufweicht und so deren Widerstandsfähigkeit herabsetzt.

Bakterien können so relativ einfach eindringen und treffen auf einen idealen, warmen, feuchten Nährboden. Besonders schlecht sind verunreinigtes Chlorwasser und Salzwasser, welche der Haut zusätzlich noch Feuchtigkeit entziehen und die schützende Fettschicht des Gehörgangs angreifen.

Symptome einer Entzündung

Meist entstehen die Ohrenschmerzen durch eingedrungene Bakterien, Viren oder Pilze. Häufig kommt es dadurch zu einer Entzündung des Gehörgangs, also dem Bereich zwischen Trommelfell und Ohrmuschel. Als Symptome treten Ohrenschmerzen, eine Schwellung des Ohres, Rötungen und Juckreiz auf. Ebenso kann das Ohr heiß werden und pulsieren.

Wie kann ich Ohrenschmerzen vorbeugen?

Damit es gar nicht soweit kommt, ist Vorbeugung natürlich am besten: Schauen Sie, dass Sie das Wasser durch Kopfschütteln oder Schieflegen des Kopfes sofort wieder aus dem Ohr bekommen. Außerdem sollten Sie Ihr Ohr nach dem Schwimmbadbesuch mit sauberem Wasser reinigen und vorsichtig abtrocknen.

Wattestäbchen eignen sich dafür nicht, da sie dadurch das Ohrenschmalz noch weiter ins Ohr hineinschieben und Sie so das eingedrungene Wasser noch schwerer aus dem Ohr bekommen. Wenn Sie zu Gehörgangsentzündungen neigen, empfehlen HNO-Ärzte vor einem ausgiebigen Bad das Ohrenschmalz fachmännisch entfernen zu lassen.

Wie merke ich, dass ich Wasser im Ohr habe

Wenn Sie Wasser im Ohr haben, tritt meistens eine Geräuschminderung ein. Das Wasser sammelt sich dabei im Gehörgang vor dem Trommelfell. Dieses wird durch das Wasser in seiner Bewegung eingeschränkt und sorgt dafür, dass die Geräusche nur gedämpft wahrgenommen werden.

Weiters kann es durch das aufgequollene Ohrenschmalz zu einem anhaltenden Völlegefühl im Ohr kommen.

Fazit

Wer häufig mit Ohrenschmerzen nach dem Schwimmbadbesuch zu kämpfen hat, sollte vorsorglich einen HNO-Arzt aufsuchen um übermäßiges Ohrenschmalz entfernen zu lassen. Ebenso sollte das eingedrungene Wasser möglichst rasch wieder entfernt werden.

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Veröffentlicht unter HÖREN

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