Die nächsten Themen

Tipps für einen gesunden Rücken, die neuesten Gleitsichtbrillen, der große Pulsuhren-Vergleich und viel, viel mehr...

Die beliebtesten Beiträge

Sonnenschutz: Was Sie über UVA- und UVB-Strahlen wissen sollten

Sara

Sonnenlicht ist einerseits lebensnotwendig, andererseits aber auch ein Risikofaktor, den es nicht zu unterschätzen gilt. Warum UVA- und UVB-Strahlen für den Körper gefährlich sein können und was es beim richtigen Sonnenschutz zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Die unterschiedlichen Hauttypen

Um das für Sie passende Sonnenschutzmittel zu finden, sollten Sie sich überlegen, welchem Hauttyp Sie angehören. Dazu reicht es nicht aus nur auf Augen- und Haarfarbe zu achten, sondern vor allem darauf, wie schnell die Haut bräunt.

Typ 1 und 2: Menschen mit sehr heller Haut, deren Haut nur sehr langsam bräunt. Sie bekommen ungeschützt bereits nach 10-20 Minuten in der Sonne einen Sonnenbrand. Hier ist ein Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30 angemessen.

Typ 3: Dieser Typ hat eine mittelschnelle Bräunung. Innerhalb von 30 Minuten kann es ungeschützt zu Sonnenbrand kommen. Empfohlen wird ein LSF von mindestens 15.

Typ 4 und 5: Angehörige dieser Typen haben bräunliche bis dunkle Haut und leiden eher selten unter Sonnenbrand. Es sollte dennoch keine Sonnencreme unter LSF 15 verwendet werden. Dasselbe gilt für Typ 6, mit schwarzer, unempfindlicher Haut.

Unterschied UVA- und UVB-Strahlung

Ein guter Sonnenschutz sollte sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützen. Auf der einen Seite sind die UVB-Strahlen für die Bräunung der Haut zuständig und sorgen für Sonnenbrand, dieser kann die Erbsubstanz der Haut verändern. Auf der anderen Seite dringen UVA-Strahlen besonders tief in die Haut ein und können somit die Haut dauerhaft schädigen. Die Folgen sind vorzeitige Hautalterung oder Sonnenallergien.

UV-Schutz bei Sonnenprodukten

Der UV-Schutz wird bei Sonnenprodukten mit Lichtschutzfaktor (LSF) oder „SPF“ (engl. Sun Protection Factor) angegeben. Dabei gibt es genormte Werte, die angeben wie hoch der Schutz ist:

  • SPF 6 und 10: niedriger Schutz
  • SPF 15, 20 und 25: mittlerer Schutz
  • SPF 30 und 50: hoher Schutz
  • SPF 50+: höchstmöglicher Schutz

Der UVA-Schutz muss mindestens ein Drittel vom angegeben SPF-Wert entsprechen und steigt parallel zum SPF an. Übrigens: Auf der Verpackung ist ein Kreis mit „UVA“ abgebildet.

Achten Sie darauf, dass Sie sich ausreichend einschmieren. Tatsächlich sparen die meisten Menschen mit Sonnencreme. Doch die Menge hat Auswirkung auf Ihren Sonnenschutz. Es werden zwei Milliliter pro Quadratzentimeter Haut empfohlen. Bei Erwachsenen ist das ca. je ein Strich Sonnencreme vom Handgelenk bis zu Mittelfingerspitze oder je 15 Sprühstöße Sonnenspay auf Hals, Gesicht, Nacken und jeden Arm. Für Rücken, Bauch und jedes Bein nehmen Sie die doppelte Menge der oben beschriebenen Dosis. Cremen Sie Nase, Stirn, Schultern und Nacken besonders gut ein, weil diese Stellen häufig besonders viel Sonne abbekommen.

Carotin-Präparate als unterstützender UV-Schutz

Die Natur macht es uns vor: So schützen sich Pflanzen beispielsweise durch den Stoff Carotinoide. Der Schutz von Innen funktioniert auch beim Menschen. Denn der Stoff Betacarotin unterstützt die Haut dabei gegen die zellzerstörende Wirkung von UV-Licht vorzugehen. Besonders viel von diesem Wunderstoff enthalten übrigens Karotten, Spinat, Rote Beete und Grünkohl. Dabei ist es wichtig, dass Sie Betacarotin immer in Kombination nehmen, z.B. mit Vitamin E, Vitamin C und Selen. Achtung: Trotz der Einnahme von Carotin-Präparaten müssen Sie sich ausreichend mit Sonnencreme einschmieren, um Ihre Haut zu schützen.

Getagged mit: , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

0 Kommentare