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Rauchen – das Aufhören lohnt sich!

Anja

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag! Hier lesen Sie alles über die Auswirkungen von Nikotin und über Möglichkeiten, die Sie auf Ihrem Weg zum Nichtraucher unterstützen können.

Gesundheitliche Folgen des Rauchens

Wer raucht, setzt sich freiwillig einem großen Risiko aus. Denn der inhalierte Rauch schädigt auf seinem Weg durch den Körper viele verschiedene Organe. Am stärksten betroffen sind die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem.

Das Risiko für Krebs steigt

Raucher haben ein 15-mal höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken als Nichtraucher. Insgesamt wird geschätzt, dass rund ein Viertel der durch Krebs verursachten Todesfälle auf das Rauchen zurückzuführen sind.

Negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem

Rauchen gilt als eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung von Verengungen und Ablagerungen in den Arterien. Diese verhindern einen optimalen Blutdurchfluss, was sogar zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

Nikotin ist Gift für die Augen

Vielen Rauchern ist nicht bewusst, dass sie ihr Augenlicht mit jeder Zigarette aufs Spiel setzen. Denn Nikotin erhöht maßgeblich das Risiko an altersbezogener Makuladegeneration zu erkranken. Diese entwickelt sich schleichend und fällt meist erst auf, wenn das Sehvermögen bereits eingeschränkt ist.

Die Haut altert schneller

Bei Rauchern wird die Haut schlechter durchblutet. Dadurch sterben Hautzellen ab und die Haut wird dünner, brüchiger und faltiger.

Der Weg zum Nichtraucher – Vorbereitungen

  • Überlegen Sie sich, warum Sie aufhören möchten zu rauchen.

Bevor Sie sich damit beschäftigen, wie Sie am besten vorgehen, sollten Sie sich bewusst machen, warum Sie aufhören möchten. Gründe können gesundheitlicher, finanzieller oder auch sozialer Natur sein.

  • Legen Sie ein Datum fest.

Legen Sie am besten in den nächsten 2-3 Wochen einen Tag fest, an welchem Sie Ihren Rauchstopp beginnen möchten. Idealerweise wählen Sie eine Woche aus, in der Sie wenig Stress haben und angenehme Aktivitäten unternehmen können.

  • Involvieren Sie Ihr Umfeld.

Wenn Sie Familie, Bekannten, Freunden und Arbeitskollegen eröffnen, dass Sie rauchfrei werden möchten, können Sie mit ziemlicher Sicherheit mit Unterstützung und Lob rechnen – das motiviert zusätzlich!

  • Entscheiden Sie sich für oder gegen Hilfsmittel.

Überlegen Sie sich, ob Sie Unterstützung in Form von Nikotinersatzpräparaten verwenden möchten oder nicht.

Es wird ernst!

Haben Sie alles soweit vorbereitet, kann es nun an Tag X ernst werden.

Besonders in der ersten Zeit werden Sie tückische Verlangensattacken heimsuchen. Die „3 A-Technik“ kann Sie dabei unterstützen diese zu überwinden: Ablenken, Abwarten, Abhauen!

Ist das Verlangen nach Nikotin gerade besonders groß, hilft es sich abzulenken und bewusst an etwas anderes zu denken. Wichtig ist auch sich bewusst zu machen, dass diese Attacken nur wenige Minuten andauern und von Tag zu Tag seltener werden. Außerdem wird Ihr Durchhaltevermögen ja belohnt, Sie wollen schließlich Ihr Ziel erreichen.

Warten Sie die Attacke einfach ab, es ist nicht das erste Mal, dass Sie diese überstehen. Hilft all dies nicht, sollten Sie die Situation verlassen. Eine Toilettenpause oder ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft helfen.

Ernährung, Verdauung und Bewegung

Da durch das Rauchen der Stoffwechsel beschleunigt wird, führt es zu einem um ca. 200 Kalorien gesteigerten Energieumsatz. Dadurch kann es nach dem Rauchstopp in den ersten Wochen zu einer Gewichtszunahme kommen. Auch ein vermehrter Appetit und die Lust auf Süßigkeiten schlagen bei vielen zu.

Dem können Sie vorbeugen, indem Sie gesunde Snacks, wie Obst- und Gemüsesticks bereithalten und sehr viel trinken. Dies beeinflusst außerdem auch den Verdauungsapparat positiv. Zusätzliche Bewegung fördert das Wohlbefinden, bringt den Darm in Schwung und lenkt ab. Gleichzeitig werden die überflüssigen Kalorien verbrannt. Dennoch sollten Sie nicht zu streng zu sich selbst sein, ein paar Kilo zu viel sind nicht so dramatisch wie die negativen Effekte des Rauchens.

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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