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Marmelade, Saft & Co: Gesund einkochen

Sara

Egal ob Marmelade, Chutneys oder Kompotte – selber einkochen boomt! Denn vielen ist es heutzutage wichtig zu wissen, woher ihre Speisen kommen, um die Inhaltsstoffe kontrollieren zu können. Außerdem schmeckt doch nichts besser als Selbstgemachtes, oder? Trotzdem gilt es beim Einkochen bestimmte Dinge zu beachten, damit die Nährstoffe auch bestmöglich erhalten bleiben.

Der Trend zum Selbermachen

Stetig wächst das Misstrauen gegenüber industriell gefertigter Lebensmittel, denn Lebensmittelskandale und fehlende bzw. irreführende Kennzeichnung werden immer häufiger. Ebenso wächst der Trend „Zurück zum Ursprung“, wobei man auf selbst angebautes Obst und Gemüse setzt und viele Lebensmittel, wie etwa Brot, selber macht. Diese Tendenz lässt sich darauf zurückführen, dass unser Alltag immer stärker technisch und virtuell beherrscht wird. Da kommt es ganz gelegen, wenn wir uns mit „greifbaren“ Dingen beschäftigen. Dies liefert Abwechslung und löst Glücksgefühle aus. Außerdem tut man so der Gesundheit und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes.

Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt für’s Einkochen ist, wenn die Früchte und das Gemüse Hochsaison haben. Denn dann sind sie richtig reif und haben ihren größten Anteil an Nährstoffen. Bereits im Mai startet die Erdbeersaison, danach folgen Pfirsiche, Zwetschken, Marillen und verschiedene Beeren im Verlauf des Sommers. Auch Tomaten, Paprika, Karotten, Rüben und Kürbis eignen sich zum Einkochen.

Richtig einkochen

Um das Obst oder Gemüse möglichst schonend einzukochen und einen Großteil der Vitamine und Mineralien zu erhalten, ist es am besten dieses nur kurz sprudelnd aufzukochen. Vitamin C ist besonders empfindlich: Nur bis zu 60 % des Vitamins bleiben erhalten. Anders sieht es bei Mineralstoffen, Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten aus. Diese bleiben größtenteils erhalten. Ebenso sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorophyll und Carotine. Übrigens: Solange Farbe und Geschmack noch vorhanden sind, kann man grundsätzlich davon ausgehen, dass auch noch Nährstoffe enthalten sind.

Tipp: Obst und Gemüse, die im Herbst reif werden, enthalten besonders viele Nähr- und Wirkstoffe. Diese bleiben auch meistens enthalten.

Während früher Zucker das einzige Konservierungsmittel war, gibt es heute viel mehr Möglichkeiten Lebensmittel einzukochen. Normalerweise sagt man, dass auf 1 kg Zucker 1 kg Frucht kommt. Allerdings gibt es auch spezielle Gelierzucker, welche ein kalorienärmeres Einkochen ermöglichen. Sehr süße Obstsorten wie etwa Bananen benötigen ohnehin weniger Zucker. Und auch bei Geliermittel lässt sich sparen, indem man Früchte verwendet, die viel Pektin enthalten – z.B. Äpfel, Quitten und Zwetschken.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Hygiene, denn Bakterien sorgen dafür, dass das Eingekochte zu schimmeln beginnt oder nicht haltbar ist. Die verwendeten Gläser sollten daher unbedingt sauber sein und vor dem Befüllen noch einmal mit kochendem Wasser ausgespült werden. Auch ein Schuss Alkohol im Deckel ist nie verkehrt.

Seien Sie kreativ

Selbst wenn Sie bisher nur Marmelade eingekocht haben, lohnt es sich viele neue spannende Rezepte auszuprobieren. Wie wäre es mit einem Kürbischutney, selbstgemachter Tomatensauce oder einem Kiwikompott? Seien Sie einfach kreativ, denn erlaubt ist was schmeckt.

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT, TRENDS

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