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Kräuter und Gewürze in der Ernährung

Sara

Jeder kennt diesen Satz: „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“. Stimmt es tatsächlich, dass Kräuter und Gewürze positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben? Helfen sie wirklich gegen so manches Wehwehchen? Im heutigen Beitrag gehen wir dieser Frage auf den Grund.

Mehr als nur geschmackliche Abwechslung

Eines steht auf jeden Fall fest: Kräuter und Gewürze peppen unsere Mahlzeiten auf! Sie sorgen für mehr Geschmack. Dadurch helfen sie uns beispielsweise den Salzkonsum einzuschränken. Doch sind sie auch gesund? Die Antwort lautet: JA! Die in Kräutern und Gewürzen enthaltenen Sekundärstoffe (z. B. ätherische Öle, Bitter-, Farb- oder Scharfstoffe) wirken positiv auf unseren Körper. Sie unterstützen das Immunsystem, tragen zum Zellschutz bei, regen die Verdauung an oder helfen unserem Körper bei der Bekämpfung von Viren und Bakterien.

Vor allem frische Kräuter gelten als besonders vitamin- und mineralstoffreich. Durch die geringe Verzehrmenge tragen sie zwar nicht maßgeblich zur Deckung des täglichen Bedarfes an Vitaminen und Mineralstoffen bei, leisten aber dennoch einen sinnvollen Beitrag.

Kräuter und Gewürze – gibt`s Unterschiede?

Kräuter gibt es sowohl frisch als auch als getrocknet. Bei Gewürzen handelt es sich um Blüten, Knospen, Früchte, Wurzeln, Wurzelstöcke, Samen, Rinden, Zwiebeln. Oft werden auch nur Teile davon und das vorwiegend in getrockneter Form verwendet. Pflanzenteile wie Blätter, Sprossen, Blüten oder bestimmte Teile davon, werden auch zu den Kräutern gezählt.

Bärlauch und Co. – selbst gepflückt schmeckt`s am besten!

Kräuter können nicht nur im Topf kultiviert werden. Einigen begegnet man auch draußen im Wald und auf der Wiese. Bekannte Wildkräuter sind zum Beispiel Bärlauch, Löwenzahn, Brennnessel, Spitzwegerich, Schafgabe, Vogelmiere, Wiesenschaumkraut oder wilde Minzen.

Gerade jetzt im Frühjahr haben Kräuter Hochsaison und warten darauf, gepflückt zu werden. Viele eigen sich ideal zur Verwendung in grünen Smoothies oder Salaten. Wichtig ist dabei natürlich zu wissen, welche Pflanzen zum Verzehr geeignet sind. Zurzeit gedeiht der Bärlauch in Hülle und Fülle und wird gerne in der Küche verwendet. Die Verwechslungsgefahr mit den giftigen Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen sollte man aber keinesfalls unterschätzen!

Wohltuend und hilfreich bei Wehwehchen

In getrockneter Form werden Kräuter und Gewürze auch gerne in Teemischungen verwendet. Sie sollten in keinem Haushalt fehlen, denn bei kleineren Beschwerden können sie als natürliche Alternative zur Besserung beitragen. Kamillentee wird zum Beispiel gerne bei Magenproblemen getrunken, Salbeitee bei Halsschmerzen. Fencheltee wirkt beruhigend und hilft beim Einschlafen. Brennnesseltee unterstützt beim Entschlacken. Schafgabentee lindert Bauchschmerzen. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Teemischungen mit erstaunlichen Wirkungen.

Aber nicht nur getrocknet als Tee leisten Kräuter und Gewürze so einiges, auch in der Phytotherapie macht man sich die positiven Wirkstoffe der Pflanzen zunutze um Arzneien herzustellen. So manche Wurzeln wie Ingwer oder Kurkuma haben es ebenfalls in sich – egal ob frisch oder in getrockneter Pulverform! Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und gehören auf Grund ihrer medizinischen Heilwirkungen zu den Superfoods.

Fazit

Es lohnt sich durchaus, sich mit der Wirkung von Kräutern und Gewürzen auseinander zu setzen und ihnen Beachtung zu schenken. Schließlich können sie viel mehr, als unsere Speisen „nur“ verfeinern!

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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