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Händewaschen – wie’s richtig geht und warum es so wichtig ist

Anja

Mit dem Einzug der kalten Jahreszeit kommt auch leider die Erkältungszeit zurück. Viren, Bakterien – Keime aller Art – können sich sehr schnell verbreiten. Händewaschen hilft sie nicht weiterzugeben. Aber auch beim Streicheln von Tieren, beim Toilettengang oder der Zubereitung von rohem Fleisch ist die Keimbelastung groß – auch hier hilft Händewaschen. In diesem Blog-Beitrag erfahren Sie, wie Sie die Hände richtig waschen.

Händewaschen beugt Infektionen vor

Wer sich mit den Händen in das Gesicht fasst, kann leicht Krankheitserreger über die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase aufnehmen. Dadurch kann es schnell zu einer Infektion kommen. Studien zeigen, dass 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten über die Hände übertragen werden. Dazu zählen beispielsweise Grippe, Erkältungen und Magen-Darm-Infektionen. Daher hilft Händewaschen, um Infektionen vorzubeugen. Wenn Sie sich nicht die Hände waschen können, fassen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht mit den Händen.

Die Bakterienschleuder Nummer 1: Klobrille oder Smartphone?

Viele Keime lieben ein warmes, feuchtes Klima und sind daher vermehrt im Bad, in der Küche und auf dem WC zu finden. Besonders Putzfetzen, Geschirrtücher und Handtücher sind voll mit Bakterien.

Es wird viele erstaunen, dass die meisten Bakterien nicht auf unserer Klobrille sitzen, sondern tatsächlich auf unserem Smartphone! Leider ist das Handy schwierig zu reinigen – man denke an die vielen feinen Ritzen, in denen sich der Schmutz festsetzen kann.

Wasser alleine reicht da nicht, aber Desinfektionsmittel und alkoholische Lösungen können der empfindlichen Elektronik schaden. Daher gibt es im Handel spezielle Reinigungstücher für Smartphones – z.B. bei Hartlauer erhältlich.

So waschen Sie Ihre Hände richtig!

Grundsätzlich sollen die Hände immer dann gewaschen werden, wenn sie mit Keimen in Kontakt waren oder besonders sauber sein müssen.

Immer nach:

  • dem Gang zur Toilette
  • dem Naseputzen und Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren
  • dem Kontakt mit Kranken

Immer vor:

  • den Mahlzeiten
  • dem Behandeln von Wunden
  • der Einnahme von Medikament
  • der Anwendung von Kosmetika
  • dem Zubereiten von Speisen

Fünf Schritte für eine gründliche Reinigung:

  1. Die Hände unter fließendes Wasser halten bei für Sie angenehmer Temperatur.
  2. Danach die Hände gründlich einseifen – dabei Handrücken, Fingerspitzen, Daumen und Fingerzwischenräume beachten. Besonders gut eignet sich dafür Flüssigseife.
  3. Die Seife 20-30 Sekunden einreiben.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Auf öffentlichen Toiletten sollten Sie ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen verwenden, um den Wasserhahn zu schließen.
  5. Anschließend die Hände gründlich abtrocknen, inkl. Fingerzwischenräumen. Auf öffentlichen WCs nehmen Sie am besten Einmalhandtücher. Wenn Sie zu Hause sind, benutzen Sie kein gemeinsames Handtuch – jeder hat sein Eigenes.

Tipp:

Eine übergründliche und zu häufige Reinigung mit starken Desinfektionsmitteln schadet der Haut und kann Allergien auslösen. Greifen Sie lieber zu pH-neutralen Seifen.

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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