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Das Wunder Auge

Anja

Unsere Augen gehören zu den wichtigsten und zugleich auch zu den erstaunlichsten unserer Sinnesorgane.

Der Sehsinn ist verantwortlich, dass wir uns im Raum orientieren, Bewegungen und Geschwindigkeiten erfassen und Distanzen einschätzen können. Mit diesem Sinnessystem ist es uns möglich zehn Millionen Farbtöne zu unterscheiden, wobei schon die kleinste Lichteinheit genügt, um in unseren Augen eine Reaktion auszulösen. Erst durch sie wird die Welt bunt und lebendig.

Die Kamera in unserem Kopf

Vereinfacht kann man unsere Augen mit einer Fotokamera vergleichen. Das zurückgeworfene Licht dringt durch die Hornhaut in die Pupille – vergleichbar mit der Kamerablende. Denn sie regelt den Lichteinfall. Danach wird das Licht durch die Augenlinse geleitet – sie stellt die richtige Entfernung ein. Nach dem Glaskörper der Netzhaut (der Sensor/Film), trifft das Licht gebündelt auf die Netzhaut, wo nun das eigentliche Wunder des Sehens beginnt.

Zuerst entsteht, wie bei der Kamera, ein auf dem Kopf stehendes Bild. Die Netzhaut „übersetzt“ dieses Bild in die Sprache der Nervenzellen. Die Nervensignale werden am hinteren Ende des jeweiligen Auges über den Sehnerv zum Gehirn geleitet. Nun entsteht das richtige Bild in unserem Kopf.

Das Gehirn verarbeitet die eintreffenden Bilder oder visuellen Daten über die Außenwelt – es wandelt sie um, filtert, analysiert, sortiert und bewertet sie.

Unsere Schmuckstücke: Iris und Pupille

Die Pigmentierung der Iris, auch Regenbogenhaut genannt, bestimmt unsere Augenfarbe. Außerdem umgibt sie die Pupille, welche durch die Änderung der Größe den Lichteinfall in das Auge reguliert. Bei heller Umgebung wird die Pupille eng und bei dunkler Umgebung weit – jeder kann das beobachten, indem man sich das Auge mit der Hand zuhält.

Von unscharf zu scharf

Die Akkommodation ist das automatische „Scharfstellen“ des Auges. Nur dadurch können wir in der Nähe und in der Ferne scharf sehen. Die Augenlinse muss sich je nach Distanz stärker oder weniger stark krümmen, um so die Brechung der Lichtstrahlen beeinflussen zu können. Dabei unterstützt sie der Zilarmuskel.

Damit in der Nähe scharf gesehen werden kann, müssen Lichtstrahlen stärker gebrochen werden. Der Muskel im Strahlenkörper spannt sich an und die Linse krümmt sich. Diese Spannung kann äußerst fein dosiert werden, sodass ein scharfes Sehen auf allen Distanzen möglich ist.

In der zweiten Lebenshälfte nimmt die Funktion der Naheinstellung allmählich ab. Besonders das scharfe Sehen in der Nähe wird somit schwieriger und die sogenannte Alterssichtigkeit beginnt. Durch eine Lesebrille oder eine Gleitsichtbrille lässt sich dies leicht korrigieren.

Schauen Sie auf Ihre Augen!

Unsere Augen sind ein kleines Wunder – umso wichtiger ist es, sie zu schützen! Heutzutage sind wir umgeben von Bildschirmen, egal ob wir auf unser Smartphone oder in der Arbeit auf unseren PC schauen. Machen Sie immer wieder Bildschirmpausen, um Ihre Augen zu entspannen und brennende, trockene Augen oder Kopfschmerzen vorzubeugen.

Zusätzlich kann das Blaulicht der Bildschirme schädlich sein. Wenn Sie einen typischen Bürojob haben, lohnt sich ein SHC Blue Filter für alle Bildschirm- und Leseverlaufgläser, z.B. von der Firma Swiss Optic, erhältlich bei Hartlauer.

Übrigens: Eine unerkannte, geringe Fehlsichtigkeit kann bei der Arbeit am Computer zur Belastung werden. Daher empfehlen wir einen Sehtest, der kostenlos ist und nur wenige Minuten dauert, um ehestmöglich Ihr Wohlbefinden wieder zu verbessern.

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