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Augenringe – was tun?

Sara

Wer kennt sie nicht? Nach einer schlaflosen Nacht oder dem übermäßigen Genuss von Alkohol, Zigaretten und Kaffee fallen die dunklen Ränder unter den Augen besonders auf. Wie diese entstehen und was dagegen hilft gibt’s hier!

Was sind Augenringe?

Der Ausdruck Augenringe, auch Halonierung genannt, bezeichnet dunkle, bläulich bis lila gefärbte Hautbereiche rund um die Augen. Am deutlichsten fallen diese unter den Augen auf. Was die wenigsten aber wissen: Es gibt zwei unterschiedliche Typen von Augenringen. Diese treten in Form von einer Hyperpigmentierung der Haut oder in Form von dunkel schimmernder Haut aufgrund der darunterliegenden Äderchen auf.

Ursachen

Grundsätzlich entstehen Augenringe nur, weil die Haut an dieser Stelle besonders dünn ist und darunter viele Lymphdrüsen und Blutgefäße verlaufen. Die dunkle Färbung unter den Augen kann aber vielfältige Ursachen haben.

Müdigkeit und Stress führen beispielsweise häufig zu Augenringen, denn dadurch verlieren die Zellen Wasser und dieser Faktor begünstigt das Durchschimmern der Äderchen unter der Haut.

Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, denn ein Eisen- oder Mineralstoffmangel begünstigt die Bildung der dunklen Schatten zusätzlich.

In wenigen Fällen liegt auch eine Hyperpigmentierung der Haut vor. Diese kann genetisch bedingt sein oder durch übermäßige Sonneneinstrahlung auftreten.

Eine weitere Ursache für Augenringe ist ein ungesunder Lebensstil. Kaffee, Alkohol und Nikotin bewirken nämlich, dass der Sauerstoffgehalt im Blut abnimmt. Die Folge sind Augenringe. Auch Junk-Food kann zu unschönen Schatten führen, denn es enthält nur wenig Mineralstoffe dafür aber meist zu viel Salz, welches zu einem Flüssigkeitsmangel führen kann.

Auch bestimmte Krankheiten können vermehrt zu Augenringen führen. Beispiele hierfür sind Allergien, Neurodermitis sowie Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, verschiedene Nieren- und Lebererkrankungen.

Was hilft?

Die ist Lösung eigentlich ganz einfach, aber leichter gesagt als getan: Die Ursache abstellen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung kann schon Wunder bewirken. Nehmen Sie sich doch einfach einmal Zeit für einen Spaziergang an der frischen Luft um zu entspannen oder gönnen Sie sich eine Stunde mehr Schlaf.

Glücklicherweise gibt es aber auch ein paar einfache Hausmittel um die lästigen Augenringe zumindest zu mildern:

Bei manchen Personen verlangsamt sich der Stoffwechsel über Nacht so stark, dass speziell die Augenpartie am Morgen stark geschwollen ist und sich dunkle Schatten unter den Augen breit machen. Hier kann die Verwendung von kalten Umschlägen oder Gurkenscheiben helfen, denn durch die Kälte verengen sich die Blutgefäße und die Durchblutung wird gefördert.

Auch von innen heraus können Hausmittel wirksam angewandt werden. So ist es sinnvoll viel kaltes Wasser oder ungesüßten Kräutertee zu trinken.

Tee hilft gleich doppelt, denn feuchte Teebeutel können die erschöpfte Augenpartie ebenso entspannen. Besonders eignen sich hierfür schwarzer Tee oder Pfefferminztee. Achten Sie am besten darauf, dass die Tees von biologischer Herkunft sind. Wahlweise eignen sich auch Wattepads mit kalter Milch oder Quark.

Auf den weitverbreiteten Tipp Hämorrhoidensalbe zu verwenden, sollten Sie allerdings lieberverzichten, denn diese trocknet die Haut stark aus und macht sie noch dünner und durchscheinender. Auch Eis eignet sich nicht, denn dieses sorgt für einen Kälteschock und zieht die Augen zu sehr in Mitleidenschaft.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Nur selten haben Augenringe ernsthafte Ursachen. Wenn Sie allerdings über einen längeren Zeitraum dunkle Schatten unter den Augen bemerken und diese ansonsten nicht von sich gewohnt sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Ursachen abklären lassen um gesundheitliche Hintergründe auszuschließen.

Fazit

Besonders ab einem Alter von 35 Jahren verraten Augenringe leider relativ schnell eine lange Nacht. Wenn auch alle Hausmittel nicht mehr helfen, kann nur mehr Make-up den perfekten Look retten.

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