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Vom Smartphone zur Gleitsichtbrille

Sara

„Woran merkt man, dass man alt wird? Wenn die Arme zu kurz zum Lesen sind.“ In diesem Scherz liegt ein Funken Wahrheit. Erkennt man doch die ersten Anzeichen Alterssichtigkeit, um den 40. Geburtstag herum, meistens beim Lesen. Häufig passiert das aber nicht mehr mit einem Buch in der Hand, sondern dem stets präsenten Smartphone. Das ständige und spontane Nachschauen auf dem Display stellt neue Ansprüche an die Brillenindustrie. Der Einsatz einer klassischen Lesebrille ist im Alltag unpraktisch. Wer will schon ständig beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Spazierengehen, Smartphone und Lesebrille zücken?

Smartphone und Gleitsichtbrille

Ein neues Traumpaar hat hier zusammengefunden: Die jederzeit startklare Gleitsichtbrille setzt sich im Handling mit der ab einem gewissen Alter häufiger notwendigen Nahkorrektur durch. Der unsichtbar eingeschliffene Lesebereich ermöglicht in jeder Lebenssituation die scharfe Sicht auf kurze Distanzen. So steht der komfortablen Bedienung von Smartphone und Handy nichts mehr im Weg.

Pro Indoor und Pro Office

Nahkomfort-Gläser werden unter den technischen Bezeichnungen „Pro Indoor“ und „Pro Office“ geführt. Diese Brillentypen werden landläufig auch „Raum-Wunderbrille“ genannt. Diese speziellen Brillen korrigieren neben dem Lesebereich auch die Mitteldistanz. Dadurch sind sie ideal für alle Tätigkeiten im Büro oder Zuhause. Ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Lesebrillen, die nur auf eine Entfernung von 40 cm ideal korrigieren. Im Alltag ist aber ein rascher Blickwechsel auf weiter Entferntes, wie z.B. den Computerbildschirm, das Telefon oder gegenübersitzende Personen, Realität. Wer scharf sehen will, ist also mit Nahverlauf- oder Nahkomfortgläsern gut beraten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass der untere Bereich auf die notwendige Lesedistanz von 40 cm und der obere Bereich für weiter entfernte Dinge im mittleren Fernbereich bis zu einem Meter eingeschliffen werden. Der Übergang wird unsichtbar ausgearbeitet.

Wer braucht eine Gleitsichtbrille?

Wer seine Brille den ganzen Tag trägt und zum Lesen eine Nahstärke benötigt, sollte eine Gleitsichtbrille haben. Sie korrigiert im oberen Bereich die Fernstärke (ab 1 m). Ein kleiner Übergangsbereich regelt die Distanzen zwischen 40 cm und 1 m. Der untere Bereich die Distanzen unter 40 cm.

Im Prinzip wird die Brille beim Blick nach unten verlaufend stärker bzw. bei Kurzsichtigen verlaufend schwächer. Beim Tragen einer Gleitsichtbrille stellt sich nach einer kurzen Gewöhnungsphase in den ersten Tragestunden die erforderliche Blickdisziplin ein. Gleitsichtbrillen sind eine Allroundlösung. Wer großteils vor dem Computer oder Bildschirmen arbeitet, sollte sich die zusätzliche Anschaffung einer Nahkomfortbrille oder sogenannten „Raum-Wunderbrille“ überlegen.

Fazit: Digitale Technologien und smarte Geräte ändern unser Sehverhalten. Individuelle optische Lösungen haben sich bereits an diese modernen Anforderungen angepasst.

 

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