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Ständig müde? Eisenmangel könnte der Grund sein

Sara

Müdigkeit, bleiche Haut, spröde Finger- und Fußnägel und Haarausfall sind die häufigsten Symptome eines Eisenmangels. Häufig ignorieren wir diese Anzeichen eines Nährstoffmangels leider so lange, bis bereits ein größeres körperliches Leiden vorliegt. Wie Sie Eisenmangel frühzeitig bemerken und was Sie dagegen unternehmen können, erfahren Sie hier!

Woran kann‘s liegen?

Unser Körper ist auf Eisen angewiesen, um den Blutfarbstoff Hämoglobin zu bilden und den Sauerstofftransport zu ermöglichen. Grundsätzlich benötigt also jeder Mensch eine gewisse Menge an Eisen, ein Erwachsener zum Beispiel zwischen einem und zwei Milligramm. Diese Menge reicht jedoch nur, wenn keine außergewöhnliche Belastung vorliegt. Darunter fallen zum Beispiel eine Schwangerschaft oder ein übermäßig großer Eisenverlust, wie durch Blutungen oder starkes Schwitzen.

So erkennen Sie Eisenmangel

Erste leichte Symptome können Haarausfall, spröde Finger- und Fußnägel sowie blasse Haut sein. Wird weiterhin zu wenig Eisen aufgenommen, werden die Symptome noch stärker und beeinflussen das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit: Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Vergesslichkeit, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Kurzatmigkeit und Schwächeanfälle können auftreten. Diese Auswirkungen werden nicht selten mit Depressionen oder Burn-Out verwechselt, da die Betroffenen sehr antriebslos und müde sind.

Wie beuge ich Eisenmangel vor?

Da Eisen nicht vom Körper selbstständig gebildet werden kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Grundsätzlich gilt allerdings: Vorsicht ist besser als Nachsicht – eine ausgewogene Ernährung ist für eine effektive Vorbeugung ausschlaggebend. Lebensmittel, die besonders große Mengen des Spurenelements Eisen enthalten, sind unter anderem mageres Fleisch, Spinat, Mangold, Linsen, weiße Bohnen, Weißkohl und Vollkornprodukte. Besteht bereits ein starker Mangel, welcher sich über eindeutige Symptome äußert, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da in einem solchen Fall meist eine Infusion benötigt wird.

Auswirkungen eines dauerhaften Mangels

Wer langfristig zu wenig Eisen zu sich nimmt, leidet nicht selten unter körperlichem und seelischem Unwohlsein. Der extreme Mangel äußert sich dabei in einer Vielzahl an Beschwerden: Bewegungsschmerzen aufgrund der fehlenden Sauerstoffversorgung, Müdigkeit, vermindertes Leistungsniveau, Seh- und Hörstörungen, Herzrasen sowie Gereiztheit. Wird ein Arzt aufgesucht, kommt es aufgrund der Vielschichtigkeit der Symptome manchmal zu falschen Diagnosen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie unter Eisenmangel leiden könnten, informieren Sie am besten Ihren Arzt darüber. Dieser wird den Verdacht mit einem Blutbild überprüfen.

Eisenmangel muss nicht sein

Eisenmangel zählt zwar weltweit zu den häufigsten Mangelerscheinungen, wer aber auf eine ausgewogene Ernährung achtet, hat bereits den ersten Schritt zur Vorbeugung gemacht. Falls Sie dennoch unter oben beschriebene Symptome leiden, kann eine Blutuntersuchung im Labor Klarheit verschaffen.

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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