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Schmerz lass nach: Tipps gegen Kopfweh

Sara

Fast jeder kennt Kopfschmerzen – ein ziehender Schmerz im Hinterkopf, ein dumpfer Druck hinter den Augen, ein Pochen an den Schläfen oder ein leichtes Hämmern unter der Schädeldecke. Schnell wird zu Tabletten gegriffen, dabei betäuben diese Mittel nur den Schmerz – bekämpfen also nicht die Ursache. Oft helfen einfache Maßnahmen, um sich besser zu fühlen.

Flüssigkeitshaushalt in Balance halten

Flüssigkeitsmangel im Körper ist der häufigste Auslöser für Kopfschmerzen. Zu wenig Flüssigkeit führt zu dickerem Blut und die Sauerstoffversorgung der Zellen lässt nach – der Kopf beginnt zu schmerzen. Ein typisches Beispiel dafür ist der „Katerkopfschmerz“, verursacht durch Alkohol, der dem Blutkreislauf Wasser und Mineralien entzieht.

Weitere Auslöser sind „Wetterfühligkeit“ und Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Auch Medikamente, die Nitroverbindungen enthalten, und Koffeinentzug können Kopfschmerzen auslösen. Unregelmäßiges Essen oder Unterzuckerung begünstigen ebenfalls Schmerzen im Kopf.

15 hilfreiche Tipps gegen Kopfschmerzen

  • 1,5 Liter bis zwei Liter Wasser oder Tee pro Tag machen Körper und Kopf fit.
  • Frische Luft: Ein Spaziergang versorgt den Kopf wieder mit ausreichend Sauerstoff.
  • Eine Mütze voll Schlaf kann erleichternd sein: Oft reicht ein 20-minütiger Power-Nap.
  • Koffein beeinflusst die Durchblutung positiv: Ein doppelter Espresso mit einem Spritzer Zitronensaft kann Wunder bewirken.
  • Sie bekommen Kopfschmerzen? Lassen Sie die Arbeit für einen Moment ruhen: Autogenes Training oder Muskelentspannung versprechen Linderung.
  • Massieren Sie sich den Kopfschmerz weg: Legen Sie Ihre Finger auf die Schmerzpunkte an den Schläfen, der Stirn oder zwischen den Augen.
  • Essen Sie regelmäßig.
  • Lebensmittel mit reichlich Magnesium helfen: z.B. Vollkorn, grünes Gemüse & Nüsse.
  • Vermeiden Sie reifen Käse, Rotwein, Schokolade, Weizen und Schweinefleisch. In diesen verstecken sich „Biogene Amine“ – für manche ein Kopfschmerzauslöser.
  • Migräneattacke: Ziehen Sie sich in einen dunklen und ruhigen Raum zurück.
  • Eine Kopfschmerzlinderung verspricht auch Pfefferminzöl: Direkt auf die Schläfen auftragen oder kühlende Tücher auflegen.
  • Verspannte Muskeln sind der Auslöser für Kopfmerzen? Statt Kälte sorgt eine Wärmepackung, z.B. ein erhitztes Kirschkernkissen im Nacken, für Entspannung.
  • Meiden Sie bei Kopfschmerzen Licht-, Sonneneinwirkung und übermäßigen Lärm.
  • Gerade bei Migräne helfen Entspannungsmethoden, wie Akupunktur oder einfach mal die Seele baumeln lassen – verzichten Sie aber auf heiße Bäder oder Sauna.
  • Ausdauersport ist bei Migräneneigung ebenfalls empfehlenswert. Aber lassen Sie die Finger davon, wenn Sie vor Trainingsstart schon Kopfschmerzen haben.

Bei häufigen Beschwerden zum Arzt

Wenn Sie unter starken Kopfschmerzen leiden, können Sie auch zu Kopfschmerz-Tabletten mit Acetylsalicylsäure oder Paracetamol greifen – am besten gleich beim ersten Brummen. Warten Sie nicht ab, bis die Schmerzen unerträglich werden. Achten Sie darauf, dass Sie nicht mehr als zehn Tage pro Monat Schmerzmittel nehmen. Sie lösen sonst möglicherweise schmerzmittelbedingte Kopfschmerzen aus und verschlimmern Ihre Beschwerden. Natürlich sollten Sie auch die jeweiligen Nebenwirkungen der Präparate im Hinterkopf behalten.

Sie leiden häufiger an Kopfschmerzen oder die Schmerzen sind besonders stark? Dann ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Auch einen Augen- oder Zahnarzt zu Rate zu ziehen kann sinnvoll sein. Sehschwäche oder Fehlbelastungen im Kiefer können nämlich ebenfalls Kopfschmerzen auslösen.

Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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