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Ohren im Dauereinsatz

Sara

Weghören ist für uns Menschen unmöglich. Das Ohr schläft nie. Wir verraten, wie man seinem Gehör und Gehirn etwas Gutes tun kann. Und wie man mit individuellen Hörhilfen seine ganz persönliche Lösung findet.

Alle Eltern erinnern sich an schlaflose Nächte. Wie man mehr oder weniger blitzschnell munter war, weil das Baby weinte. Diesen Instinkt hat die Evolution gut eingerichtet. Aber warum werden wir wach, wenn wir laute Geräusche hören? Das kommt daher, dass unsere Ohren im Dauereinsatz sind. Im Gegensatz zu unseren Augen, die wir zur Entspannung schließen können, wann und wo (zumindest theoretisch) wir wollen. Damit wir ruhig schlafen können, regelt unser Gehirn im Schlaf Geräusche herunter. Kommt es allerdings zu Abweichungen der gewohnten Geräuschkulisse durch ein lautes Geräusch, schlägt unser Körper Alarm. Wir werden aus dem Schlaf gerissen und sind hellwach. Dieser Reflex rettet seit Urzeiten unser Leben. Heute sind wir zwar nicht mehr tagtäglich mit wilden Tieren oder ähnlichen Bedrohungen konfrontiert, aber schon den Wecker zu überhören, kann mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden sein.

Anti-Stress-Programm für die Ohren

Artikel_HoertestUnsere Ohren sind sensible und empfindliche Sinnesorgane. Dauerlärm ist der Stressfaktor Nummer Eins für das Ohr. Im Alltag sind wir ständig einem erhöhten Lärmpegel ausgesetzt. Straßenverkehr, Gespräche, Tierlaute, Fernsehen, Konzerte, Musikhören: Unser Gehör und unser Gehirn sind ständig mit Reizen und deren Verarbeitung konfrontiert.

Unserem Gehör wird selten bis nie eine Pause gegönnt. Ab 85 Dezibel können Schallwellen das Gehör schwächen, bei Dauerbelastung sogar nachhaltig schädigen. Bereits ab 120 Dezibel können Schallwellen als schmerzhaft empfunden werden.

Einige Dezibelwerte als Beispiele gefällig?

Raschelndes Blatt – 10 Dezibel
Flüstern – 30 Dezibel
Durchschnittliche Geräuschkulisse zuhause – 45 Dezibel
Kühlschrankgeräusche – 50 Dezibel
Restaurantlärm – 65 Dezibel
Verkehrsreiche Straße – 80 Dezibel
Sirenengeheul (aus 20 bis 30 Metern Entfernung) – 100 Dezibel
Diskothek, Symphoniekonzert – 110 Dezibel
Presslufthammer, Kettensäge – 120 Dezibel
Autorennen, Flugzeuglärm – 130 Dezibel

Hier einige Tipps, wie man Ohren und Gehirn etwas Gutes tun kann:

  1. Öfter bewusst auf das Musikhören mit Kopfhörern verzichten.
  2. Für besonders ruhigen und erholsamen Schlaf (z. B. am Wochenende) maßgefertigten Gehörschutz verwenden.
  3. Bei Neuanschaffungen im Haushalt, für Hobbies oder im Büro vorzugsweise lärmarme Geräte kaufen.
  4. Bei Konzerten, in Clubs oder auf Events nicht zu lange in der Nähe von Lautsprechern aufhalten.
  5. Auf lärmintensives Kinderspielzeug, wie Trillerpfeifen oder Quietschtiere verzichten.
  6. Lautstärkenbegrenzung bei Smartphones und Kopfhörern nutzen.
  7. Zum Jahreswechsel auf Silvesterkracher verzichten.
  8. Regelmäßig (1x/Jahr) einen Hörtest machen.

Moderne Hörhilfen

„Großartiges Design im winzigen Format“ ist das Motto moderner Hörlösungen. Sie ermöglichen fast unsichtbares Tragen, selbst gute Freunde oder die Familie bemerken die kleinen Hörhilfen oft erst nach einiger Zeit. Was schneller auffällt ist, wenn das Gegenüber wieder besser gelaunt ist und konzentrierter zuhören kann.

Hörgeräte für alle Ansprüche

Jeder Mensch hört anders. Bei Hartlauer werden Hörgeräte exakt den Bedürfnissen und Wünschen des Einzelnen angepasst. Auch die Hörbedürfnisse variieren. Der eine benötigt eine Hightech-Hörlösung für einen kommunikationsreichen Arbeitsalltag, der andere eine weniger komplexe oder kostenbewusste Lösung. Das grundsätzliche Ziel ist es, Hördefizite optimal auszugleichen. Um aber auch individuellen Hörkomfort bieten zu können, gibt es verschiedene Technologiestufen in unterschiedlichen Bauformen.

Grundsätzlich werden zwei Unterscheidungen getroffen:

  • Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte: Sie verschwinden vollständig hinter dem Ohr. Diese Gerätebauform ist leicht zu bedienen.

Hinter dem Ohr Hörgerät

 

  • Im-Ohr-Hörgeräte: Sie sitzen tief im Gehörgang und sind nahezu unsichtbar.

Im Ohr Hoergeraete

Egal für welche Lösung man sich entscheidet: Persönliche Beratung und Betreuung – auch nach dem Kauf – gehören beim Akustikprofi zum guten Ton.

 

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