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Heiz-Saison – schwere Zeit für Allergiker

Anja

Der Herbst ist da – und somit auch die Zeit, in der es draußen wieder kühler wird und die Heizsaison losgeht. Doch das warme, kuschelige Zuhause hat seinen Preis – gerade für Allergiker beginnt eine schwere Zeit. Wenn Sie aber auf ein paar Kleinigkeiten achten, können Sie die Beschwerden lindern.

Die Ursachen

Allergien können durch verschiedenste Faktoren ausgelöst werden, welche mit dem Heizen in Zusammenhang stehen. Denn das Aufdrehen der Heizung bewirkt, dass Staub, Schimmelpilze, Hausstaubmilben und deren Kotpartikel sowie Hautschuppen und Haare der Haustiere aufgewirbelt werden – es entsteht ein Allergiecocktail, der es in sich hat.  Selbst der sauberste Wohnungsputz kann dies nicht gänzlich verhindern. Wichtig ist auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen, sobald Symptome wie Schnupfen, Atemprobleme und tränende Augen über einen Zeitraum von zwei Wochen oder länger auftreten. Denn im Falle einer Allergie kann nach einem gründlichen Check eine Immuntherapie langfristig Abhilfe schaffen. Werden die Symptome hingegen ignoriert, kann chronisches Asthma die Folge sein.

Stoß- und Querlüften

Vielen Allergikern ist bekannt, dass durch kalte Luft im Schlafraum gegen Hausstaubmilben vorgegangen werden kann. Diese fühlen sich nämlich bei Temperaturen ab 25 Grad besonders wohl. Unbekannter ist allerdings der Fakt, dass die Tierchen auch hohe Luftfeuchtigkeit lieben. Eine zu hohe Luftfeuchte wird leider meist durch kühle Räume begünstigt, da warme Luft mehr Feuchte aufnehmen kann. Regelmäßiges Stoß- und Querlüften sorgen für eine optimale Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.

Allergendichte Bettbezüge

Eine weitere wichtige Maßnahme bei der Allergiebekämpfung sind allergendichte Bezüge (auch Encasings genannt) für die Matratze, sowie für Polster und Decke. Diese haben ein erhöhtes Partikelrückhaltevermögen, sind dabei aber sehr atmungsaktiv und wasserdampfdurchlässig. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Bezüge nicht rascheln und weich und anschmiegsam sind, um den gewohnten Schlafkomfort nicht zu beeinträchtigen.

Regelmäßiges Putzen

Regelmäßiges Putzen ist eine einfache und kostenlose Möglichkeit der Allergie bis zu einem gewissen Grad entgegen zu wirken. Besonders glatte Böden, wie Parkett oder PVC lassen sich einfach reinigen und sollten auch alle 2 Tage feucht gesäubert werden. Teppiche können Sie mit einem speziellen Staubsauger, welcher über ein Abluft–Filter–System verfügt, reinigen.

Tipp

Wenn Sie Kinder mit Allergie zuhause haben, sollten Sie deren Kuscheltiere ab und zu bei mindestens 60 Grad waschen oder ihnen eine Nacht im Gefrierschrank gönnen.

 

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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