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Grippalen Infekten mit Heilkräutern die Stirn bieten

Sara

Wenn im Winter die Temperaturen sinken und das Immunsystem stärker beansprucht wird, verbreiten Erkältungsviren sich in Windeseile. Husten, Halsweh und erhöhte Temperatur machen uns in der kalten Jahreszeit besonders zu schaffen und können einen Erwachsenen im Schnitt drei Mal im Jahr erwischen. Die schlechte Nachricht: ein grippaler Infekt muss ausgesessen werden. Die gute Nachricht: es ist mehr als nur ein Kraut zur Linderung der lästigen Beschwerden gewachsen.

Abwarten und Tee trinken

Um die gereizten Atemwege zu beruhigen und die Schleimlösung zu fördern, sollte während einer Erkältung besonders auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Tee wärmt von innen, und vermag mithilfe ausgewählter Kräuter noch dazu die Genesung anzukurbeln. Die folgenden Heilpflanzen können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

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  • Kamille: der Tausendsassa ist für seine entzündungslindernden Eigenschaften bekannt. Kamillentee wirkt wärmend und schweißtreibend. Etwas stärker zubereitet eignet er sich hervorragend als Dampfbad gegen eine verstopfte Nase.
  • Salbei wird als Tee sowie zum Gurgeln genutzt. Er ist entzündungshemmend und besonders bei Husten, Halsentzündungen und Heiserkeit hilfreich.
  • Thymian hat keimtötende und schleimlösende Bestandteile und ist bei Erkrankungen der oberen Atemwege unverzichtbar. Außerdem ist er krampflösend, was insbesondere bei Reiz- oder Keuchhusten Linderung verspricht.
  • Lindenblüte hilft, zähen Schleim zu lösen und wirkt wärmend sowie fiebersenkend. Wer eine Erkältung ausschwitzen möchte, sollte vor dem Schlafengehen eine Tasse Lindenblütentee trinken.
  • Fencheltee ist vor allem für seinen positiven Effekt auf Verdauungsbeschwerden bekannt. Ein Aufguss aus den kleinen Samen schwächt auch Husten und Schnupfen und trägt zur Schleimlösung bei.
  • Holunderblütentee ist schweißtreibend und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte.
  • Eukalyptus enthält ätherische Öle, die die Atemwege befreien und das Durchatmen erleichtern.
  • Augentrost lindert Husten- und Schnupfenbeschwerden, sowie Kopfschmerzen.
  • Mit seiner keimtötenden Wirkung wird Huflattich bei unterschiedlichsten Beschwerden der Atemwege eingesetzt. Ein Teeaufguss lindert Reizhusten, löst zähen Schleim und kann helfen, verengte Bronchien zu erweitern.
  • Königskerze wirkt auswurffördernd und mildert dank ihrer Schleimstoffe und ätherischen Öle lästigen Hustenreiz.
  • Spitzwegerich enthält entzündungshemmende Stoffe und eignet sich hervorragend im Tee, als auch als Gurgelmittel gegen Hustenbeschwerden.
  • Die im Eibisch vorkommenden Schleimstoffe legen sich wie Balsam über gereizte Atemwege. Bei der Zubereitung des Tees ist jedoch Achtung geboten: sowohl Wurzel, als auch Blätter und Blüten werden in kaltem Wasser angesetzt und sollten mindestens acht Stunden ziehen, ehe der Auszug abgeseiht und auf lauwarme Trinktemperatur erwärmt wird.
  • Sonnenhut hilft, das Immunsystem zu stärken und kann als Fertigpräparat, aber auch als Tee eingenommen werden.

 
Hören Sie auf Ihren Körper

Körperliche Schonung und vitaminreiche Nahrung sind essenziell für die Genesung. Es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis eine Erkältung überstanden ist. Sollten die Beschwerden länger andauern oder sich verschlechtern, ist der Arztbesuch unvermeidbar, denn eine zusätzliche bakterielle Infektion und eine Ausweitung des Infekts auf Lunge, Nebenhöhlen oder Mittelohr könnten ernstzunehmende Komplikationen mit sich bringen.

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