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Gerüstet für die Ski-Saison: der passende Schutz im Schnee

Sara

Die Sommeroutfits sind verstaut und die Winterkleidung wird ausgepackt – was bleibt ist die Sonnenbrille! Denn anders als allgemein angenommen, ist die Sonnenbrille gerade im Schnee und im Gebirge das Um und Auf.

Ist die UV-Strahlung am Strand und in den Bergen gleich?

Nein, pro 1.000 Metern Seehöhe nimmt die UVB-Strahlung um ca. 20 Prozent zu. Verstärkt wird das Ganze noch durch Schnee. Denn im schneebedeckten Gelände ist die Strahlung bis zu 16 Mal höher als ohne. Auch bei vermeintlich schlechtem Wetter ist die Strahlungsstärke in der Höhe nur unwesentlich geringer als bei blauem Himmel.

Bis zu 80 Prozent der einfallenden UV-Strahlen werden vom Schnee reflektiert. Zum Vergleich: Im Sommerurlaub am Strand reflektiert der Sand zwischen 10 und 25% – Wasser gerade einmal 20%. Ohne Sonnencreme und Ski- bzw. Sonnenbrille also bitte nicht ins verschneite Gebirge!

Was passiert ohne Augenschutz im Schnee?

Wenn wir ungeschützt starker Strahlung, wie z.B. beim Skifahren, ausgesetzt sind, absorbiert die Hornhaut unseres Auges die Strahlung und die oberste Zellschicht wird zerstört. Die Folgen sind brennende, trockene Augen und das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben.

Die Symptome klingen nach ca. 24 Stunden wieder ab und können durch Augentropfen und Vitamin-A-reiche Salben gelindert werden. Allerdings kann starker UV-Einfluss ohne ausreichenden Schutz auf Dauer zu erheblichen Schäden der Netzhaut führen.

Sind Skibrille und Skihelm „aus einem Guss“ sinnvoll?

Idealerweise sollte der Helm beim Aussuchen und Kauf der Brille mitgenommen werden oder gleich vom selben Hersteller gekauft werden. Der Rahmen sollte gut in die Aussparung des Helmes passen. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Belüftungsöffnungen der Brille nicht vom Helm verdeckt werden, damit eine gute Durchlüftung möglich ist. Wer nicht für jede Wetter- oder Lichtsituation eine eigene Brille kaufen möchte, ist mit Doppelscheiben gut beraten. Denn diese verhindern ein rasches Beschlagen und eine verzerrte Sicht.

Wichtige Kriterien für Ihre Ski- und Sonnenbrille:

  • Achten Sie auf Qualität: z.B. CE Siegel.
  • Gute Passform, damit Sie beim Skifahren nicht drückt, wackelt und verrutscht oder sogar herunterfällt.
  • Der UV-Schutz sollte mindestens 3, besser 4 betragen und mindestens 50% der UV-Strahlen absorbieren.
  • Seitenschutz nicht vergessen.
  • Das Glas darf keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse aufweisen.
  • Unter leichtem Fingerdruck sollte das Glas nicht nachgeben.
  • Beim Durchsehen sollte ein fixierter Gegenstand aus jedem Blickwinkel nicht verzerrt sein.
  • Glasfarbe beachten: dunkle Gläser sind für starken Lichteinfall geeignet, orangefarbige und gelbe Gläser sind kontrastreich.

Müssen Brillenträger zwei Brillen „übereinander“ tragen?

Es hilft nichts: Wer eine Sehhilfe benötigt, lässt sich entweder eine Sonnen- oder Skibrille mit optischen Gläsern anfertigen, oder trägt die Brille unter der Skibrille. Fehlsichtige kennen das Problem. Denn die Brille verrutscht, beschlägt und sorgt für Stress an einem eigentlich entspannten Tag im Schnee – und erhöht das Unfallrisiko!

Endlich gibt’s auch dafür eine Lösung: Der innovative Skibrillen-Clip bietet maximale Sicherheit und Sehkomfort. Der Clip wird einfach in die Skibrille eingespannt und sitzt danach fest, kann aber jederzeit auch in eine andere Skibrille geclippt werden.

Haben Sie den Wintercheck bestanden?

Denken Sie daran, dass Sonne nicht nur die Augen schädigt, sondern auch ein Unfallrisiko darstellt – z.B., wenn Sie geblendet werden. Eine Skibrille oder mindestens eine gute Sportsonnenbrille sollte fester Bestandteil Ihrer Skiausrüstung sein. Das gilt auch für Kontaktlinsenträger. Zwar haben weiche Kontaktlinsen meistens einen UV-Blocker integriert, sie schützen aber nicht die Bindehaut.

Auch die Haut benötigt bei der starken UV-Strahlenbelastung einen ausreichenden Schutz. Finger weg von der Sonnencreme aus dem letzten Strandurlaub. Denn im Gegensatz zum Badeurlaub benötigt die Haut im kalten Gebirge einen fettreichen und vergleichsweise wasserarmen Sonnenschutz. Die falsche Creme kann zu Hautrötungen und geplatzten Äderchen führen.

Jetzt steht einem entspannten Skiurlaub im verschneiten Gebirge nichts mehr im Weg!

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT

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