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Die richtige Brillenpflege

Anja

Fingerabdrücke, Staub, Hautpartikel, Haare – das alles sammelt sich im Laufe des Tages auf der Brille an. Eine gründliche Reinigung ist deshalb unumgänglich. Doch dabei muss einiges beachtet werden.

No-Gos bei der Brillenpflege

Die meisten von uns greifen bei der Brillenreinigung einfach zum Nächstbesten: Taschentücher, Handtücher oder die Kleidung werden zweckentfremdet. Stopp: Damit schaden Sie Ihrer Brille. Denn Schmutzpartikel werden dadurch lediglich hin und her geschoben – die Folge: Mikrokratzer können entstehen.

Ebenfalls Finger weg von aggressiven Reinigungsmitteln, wie Glasreiniger. Sie schaden sowohl der Glasbeschichtung als auch der Fassung.

Auf dem ersten Blicken sind feuchte Reinigungstücher vielleicht eine gute Idee. Bei näherer Betrachtung enthalten sie jedoch meist Akohole, die die Kunststoffgläser angreifen.

Was für uns gut ist, gilt nicht unbedingt für unsere Brille: hautpflegende Spühlmittel enthalten häufig rückfettende Stoffe, die auf Brillen Schlieren hinterlassen.

Viel hilft viel? Leider nein! Drücken Sie nicht stärker auf als nötig, um die Brille zu reinigen. Es schadet sonst mehr als es hilft.

Das tut Ihrer Brille gut!

Wenn Sie nur schnell einen Fingerabdruck etc. von den Brillengläsern entfernen möchten, nutzen Sie am besten ein spezielles Brillenputztuch aus Microfaser. Dieses nimmt Verunreinigungen sofort auf, ersetzt aber die regelmäßige, ausführliche Reinigung nicht. Wichtig: Pusten Sie zuvor grobe Schmutzpartikel weg oder halten Sie Ihre Gläser unter fließendes Wasser. Ansonsten kann es auch bei Microfasertüchern zu Microkratzern im Glas kommen – man spricht auch vom „Erblinden“ des Brillenglases.

Für eine umfassende Reinigung halten Sie sich am besten an folgende Schritte:

  1. Die Brille unter lauwarmem, fließendem Wasser von grobem Schmutz befreien.
  2. Dann etwas Spülmittel (nicht die hautfreundliche Variante) auf den Fingerspitzen verreiben und damit das Glas sanft ohne Druck säubern.
  3. Spülmittelrückstände unter fließendem Wasser abwaschen.
  4. Die Brille beidseitig mit einem Microfasertuch bedecken und mit kreisenden Bewegungen trocknen.

Bei starken Verschmutzungen können Sie Ihre Brille auch vom Optiker mit einem Ultraschallgerät reinigen lassen.

Übrigens: Beim Optiker gibt es spezielle Reinigungsmittel, die Sie beim täglichen Putzen unterstützen.

So mag’s Ihre Brille am liebsten

Ihre Brille sollten Sie am besten immer im Etui aufbewahren – optimalerweise noch in ein Microfasertuch eingewickelt. Haben Sie einmal kein Etui zur Hand, legen Sie Ihre Brille niemals auf die Glasseite, sondern nur auf die Bügel. Sonst können Kratzer entstehen. Brillen sollten übrigens auch nie in Hosentaschen und Jacken aufbewahrt werden.

Gute Pflege verlängert die Lebensdauer Ihrer Brille

Sie sehen, die richtige Brillenreinigung ist nicht schwer. Wenn Sie alle Pflegetipps befolgen, können Sie sogar die Lebensdauer Ihrer Brille enorm verlängern und verbessern den Tragekomfort! Denn wer möchte schon gerne an Sehschärfe einbüßen, nur weil die Brille wieder einmal nicht geputzt wurde?

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Veröffentlicht unter GESUNDHEIT, SEHEN

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